Filzwolle

Filzwolle


Wussten Sie schon? Filzwolle ist eines der ältesten Handwerke der Menschheit.

Filzwolle besteht aus zahlreichen feinen Härchen, die sich beim Nassfilzen oder anderen traditionellen Techniken ineinander verhaken. Sie bilden so ein festes und natürliches Vlies. Es entsteht ein Stoff, der robust, vielseitig und optisch ansprechend ist. Wolle zum Filzen finden Sie bei Fischer Wolle in vielen frischen Farben – entdecken Sie hier deren Einsatzmöglichkeit: Stricken Sie Hausschuhe mit Kuschelfaktor, Handyhüllen und Taschen mit modern-bodenständigem Touch oder fertigen Sie einen echten Klassiker.

Weitere Informationen: "Nassfilzen: So geht's" und "Filz rundum schützen mit der richtigen Pflege"

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Nassfilzen so geht's

Vor dem Filzen kommt das Stricken: Die gestrickten Werke aus Filzwolle sollten immer um ein Drittel größer sein als das fertige Werkstück. Die Fäden ziehen sich während des Filz-Prozesses zusammen. Eingelegt wird das zu filzende Objekt in eine Lauge aus Schmier- oder Kernseife. Lösen Sie diese in einem Verhältnis von einem Esslöffel Seife zu einem Liter Wasser.

Die Temperatur des Filzbades sollte nicht zu hoch sein – können Sie Ihre Hände schmerzfrei in der Lauge baden, ist der Wärmegrad genau richtig. Nachdem das Werkstück mit Lauge vollgesaugt ist, wringen Sie es leicht aus und verfilzen Sie es danach mit kreisenden Bewegungen an der Oberfläche. Beim Walken mit gesteigertem Druck wird der Stoff anschließend fest und robust. Danach muss das Stück trocknen. Noch einfacher: Waschen Sie das fertige Strickstück bei 60° in der Waschmaschine.

 

Kurzanleitung Filzen

  • Gestricktes Werk 1/3 größer stricken als fertiges Werkstück
  • Einlegen in eine Lauge aus Schmier- oder Kernseife
  • Vollgesaugtes Werkstück leicht auswringen
  • Mit kreisenden Bewegungen an der Oberfläche verfilzen
  • Walken mit gesteigerten Druck
  • Werkstück trocknen lassen
  • Fertiges Strickstück bei 60° waschen 

 

Filz rundum schützen mit der richtigen Pflege!

Hochwertige Filzwolle besteht zu 100 Prozent aus Schurwolle. Das Naturprodukt braucht wenig Pflege und meist ist es ausreichend, den Filz bei Nieselregen oder Nebel an die frische Luft zu hängen. In der Waschmaschine hat Filz nichts verloren – reinigen Sie stark verschmutzte Stoffe lieber mit einem Lappen. Da die Maschinenwäsche den Filz noch kompakter und fester – und damit oft leider unbrauchbar – macht, ist eine Handwäsche zu bevorzugen. Ziehen und Pressen Sie die Fasern in die gewünschte Form, um nach dem Trocknen wieder viel Freude an Ihrem Filzstück zu haben.

Gefilztes Werkstück bevorzugt mit Handwäsche reinigen!